Ich bin die Lucie.

Ich wurde von bösen Menschen aus der Ukraine nach Deutschland geschmuggelt und sollte von meinem "Besteller" abgeholt werden. Der kam aber nicht und so fragte man Herrchen und Frauchen ob sie mich haben wollen, die überlegten nicht lange und sagten ja. Zum Glück hatten meine Ziehmama die Bona Dea gerade einen Wurf, so dass ich bei ihr sogar noch gute Muttermilch trinken konnte. Ich war ja auch noch viel zu klein um meiner richtigen Mama weggenommen zu werden, meine Eltern schätzten mich ca einen Monat jünger als den C-Wurf wo ich jetzt aufwuchs, also bin ich wohl im August 2001 geboren. Ich musste mich ganz schön durchschlagen, weil die anderen ja schon größer waren als ich.

Jedenfalls bin ich sehr froh bei einer (meist) netten Hundefamilie aufgenommen worden zu sein, denn es geht mir hier super gut. Natürlich gab es auch ab und zu Reibereien, meistens mit der Mausi, denn es musste schließlich geklärt werden wer im Rudel wo steht. Ich habe gewonnen, trotzdem die Mausi ja einen Monat älter ist als ich.

Und nun viel Spaß beim Bilder schauen.

 

       

        

            

 

    

                            

Jetzt habe ich auch ein Knickohr, weil mir die Maggie als sie noch ganz klein war ins Ohr geknapst hat, bekam ich ein Blutohr und musste operiert werden, nun ist mein schönes Ohr hin. Aber keine Angst, das ist nicht vererbbar.

 Ich will meine Stulle aber nicht essen.

Das ist meine Tochter Gaia im Juli 2004

   

März 2007

     

 August 2001 bis 11. Oktober 2007

 

Nachruf

  

11. Oktober 2007, kurz vor 6 Uhr früh, heute ist der schwärzeste Tag den ein Hundebesitzer nur haben kann. Heute früh wurde unsere allerliebste Lucie von einem Auto überfahren, dessen Fahrer oder Fahrerin, den oder die ich nicht als „Mensch“ bezeichnen kann, es nicht einmal für nötig hielt anzuhalten um wenigstens zu sehen was da überfahren wurde. Lucie war auf der Straße um einen Igel zu verfolgen, nachdem sie zwei Zäune überwunden hat.

 

Dies wurde ihr zum Verhängnis.

Nun haben wir keinen Clown mehr der Dinge so schön „totschütteln“ konnte wie sie oder der wie sie mit wachsender Begeisterung Ohren ausleckte, große Löcher buddelte, sich an der Wand schubberte, einen ständig auf’s Klo begleitete, zum Frühstück auf ein Stück Toast wartete, supersüß mit sich alleine spielte und die allerschönsten Gesichter ziehen konnte und keiner mehr der an der Treppe sitzt und auf einen wartet und am allerbesten von allen kuschelte.

Es wird nur ein riesiges Loch zurückbleiben und wir können uns nur noch an sie erinnern bis wir wieder alle zusammen sind.

 

  

 

Datenschutzerklärung
powered by Beepworld